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Umwelt & Gewässer Du weisst nicht, ob Wildbach X im Juni befahrbar ist? Oder Dich interessiert, wie es um die Zukunft des Kanusports auf dem Gewässer Y steht? Dann bist Du hier richtig.

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  #1  
Alt 09.08.2012, 11:49
cappuccino cappuccino ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 22.07.2009
Beiträge: 17
Standard Küstrinchener Bach momentan befahrbar!

Der verregnete Sommer hat wohl auch sein Gutes, denn - siehe da - der Pegelstand des sagenumwobenen Küstrinchener Baches steht bei über 30 cm. Ich hatte vor einigen Tagen das Vergnügen, die nahezu 7 km Abwechslungsreichtum befahren zu dürfen und bin noch immmer begeistert. Das Ufer besteht teilweise aus Wiesen, teilweise aus tiefstem Wald, die Breite des Flüsschens ist angenehm und verhindert Platzangst. Die Strömung hatte ich mir stärker vorgestellt, was aber natürlich nicht heißt, dass man "arbeitslos" wäre. Im Gegenteil, man wird durch häufige, teilweise auch recht scharfe Kurven und die dazu passende Strömung angenehm wach gehalten. Das nach etwa 2,5 km auftauchende Wehr sollte besser umtragen werden - ich kann mir kein Boot vorstellen, das eine Rutschpartie über die dicken Steine genießen würde. Baumhindernisse waren gut schiffbar (der Kopf passte immer gerade so drunter durch), nur an einer Stelle, und zwar zwischen Wehr und dem Biwakplatz Fegefeuer liegt ein Baumstamm über die gesamte Bachbreite so knapp unter der Wasseroberfläche, dass ein Auffahren nicht vermieden werden kann. Ich konnte mich durch Paddeln und etwas "Geruckel" befreien, aber Falt- und GfK-Booten sollte so etwas nicht zugemutet werden. Überhaupt würde ich den Bach grundsätzlich nur mit wirklich widerstandsfähigen Booten befahren, denen auch eine Grundberührung nichts ausmacht, denn die wird es immer wieder mal geben und kann ansonsten letztendlich nur durch häufiges Treideln verhindert werden. Der Wasserstand ist sehr uneinheitlich - mal bis zu 1m tief, dann wieder nur wenige Zentimeter. Es empfiehlt sich, immer sehr gut auf die Strömung zu achten und ihr zu folgen, damit man nicht aufsetzt oder dies auf ein Minimum reduziert.
Sehr elegant konnte das Fegefeuer-Wehr durch das neue Gerinne umfahren werden, auch die Strecke danach bis zur Einmündung in den Oberpfuhlsee bei Lychen ist sehr reizvoll.
Wer also zur Zeit in der Gegend ist, sollte es sich nicht entgehen lassen. Ein echter Leckerbissen.
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  #2  
Alt 09.08.2012, 18:12
Olaf Dzwiza Olaf Dzwiza ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.01.2007
Ort: Hannover
Beiträge: 169
Standard

Absolut richtig. Wer dort in der Ecke ist und das Glück hat, dass der Pegel stimmt, sollte dort mal fahren. Wir hatten über Pfingsten die Chance. Der Lattenpegel war bei 35cm und das zeigte deutlich: Die Pegelregelung (mind. 30cm am Pegel) ist hier wirklich absolut notwendig. Mit noch weniger macht das keinen Sinn.

Das von Dir genannte, zu einer Sohlrampe umgebaute Wehr war für uns alle mit PE-Einerkajaks aber problemlos ohne Steinkontakt fahrbar. Aber wie immer gilt: Anschauen und dann entscheiden.
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  #3  
Alt 10.08.2012, 12:40
cappuccino cappuccino ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 22.07.2009
Beiträge: 17
Standard

Zitat:
Zitat von Olaf Dzwiza Beitrag anzeigen
Das von Dir genannte, zu einer Sohlrampe umgebaute Wehr war für uns alle mit PE-Einerkajaks aber problemlos ohne Steinkontakt fahrbar. Aber wie immer gilt: Anschauen und dann entscheiden.
Ja, gut, das mag sein. Aber ihr hattet auch noch 5 cm mehr Pegel. Als ich da war, konnte man die Steine jedenfalls deutlich erkennen, und das mochte ich dann doch nicht riskieren. Hattet ihr auch mit dem von mir beschriebenen Baum zu "kämpfen"?

LG
Cristina
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  #4  
Alt 10.08.2012, 14:11
Olaf Dzwiza Olaf Dzwiza ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.01.2007
Ort: Hannover
Beiträge: 169
Standard

Zitat:
Zitat von cappuccino Beitrag anzeigen
Ja, gut, das mag sein. Aber ihr hattet auch noch 5 cm mehr Pegel. Als ich da war, konnte man die Steine jedenfalls deutlich erkennen, und das mochte ich dann doch nicht riskieren. Hattet ihr auch mit dem von mir beschriebenen Baum zu "kämpfen"?

LG
Cristina
Nein, gar nicht. Aber möglicherweise war der auch "frisch", ist also erst in den letzten Wochen ins Wasser gefallen?

Zum Nachpaddeln möchte ich übrigens unbedingt empfehlen, die Tour schon am Dreetzsee zu beginnen. Das Wechselspiel zwischen den Seen und den schmalen Verbindungsgräben ist einfach lohnenswert. Bootswagen mitbringen, es gibt ein paar längere Umtragestellen.
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  #5  
Alt 10.08.2012, 15:25
cappuccino cappuccino ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 22.07.2009
Beiträge: 17
Standard

Ja, der Baum wirkte auch recht "frisch", ist wahrscheinlich bei einem der letzten Stürme umgekippt.
Die gesamte Gegend ist einfach ein Traum. Bin vor zwei Jahren schon mal dort gewesen und in Feldberg gestartet. Die beiden glasklaren Seen vor Carwitz mit den steilen Ufern sind sehr beeindruckend, dann hinter dem Dreetzsee das kleine Krüseliner Fließ und der Verbindungsgraben zwischen Kolbatzer Mühle und Schreibermühle sind fantastisch. Der Küstrinchenbach fehlte mir noch, denn vor zwei Jahren war er gesperrt.
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  #6  
Alt 10.08.2012, 18:41
Christian Strasen Christian Strasen ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 20.11.2007
Beiträge: 68
Standard

Danke für diesen Beitrag, werde kommendes Wochenende dort durch paddeln oder umtragen. Freu mich schon RIESIG!!!



LG chris
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