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Umwelt & Gewässer Du weisst nicht, ob Wildbach X im Juni befahrbar ist? Oder Dich interessiert, wie es um die Zukunft des Kanusports auf dem Gewässer Y steht? Dann bist Du hier richtig.

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  #1  
Alt 08.01.2015, 12:46
Kan(g)oo Kan(g)oo ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 01.11.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 16
Standard Befahrensverbote für den Müggelsee in Vorbereitung?

Zitat:
Berliner Senat plant Tabuzonen für Wassersportler

Harter Kurs gegen den Senat: Die Segler, Surfer, Paddler, Ruderer und Kanuten am Müggelsee wehren sich heftig gegen Pläne der Umweltverwaltung, weite Teile der Wasserfläche von Berlins größtem See für ihre Boote zu sperren. Im Rahmen eines „Entwicklungskonzeptes zur Sicherung und Erreichung gewässerbezogener Umweltziele“ sollen vor allem an den gesamten westlichen und südlichen Ufern Tabuzonen für Wassersportler entstehen, die bis zu 500 Meter in den See hineinreichen. Anlass der Initiative sind Richtlinien der Europäischen Union (EU) zur Verbesserung der Gewässergüte und zum Schutz von Flora und Fauna. TAGESSPIEGEL 04.01.2015.


"Entwicklungskonzept beunruhigt die Wassersportler" Berliner Woche

"Müggelsee bald für Boote gesperrt?" Berliner Kurier
"Große Wutwelle am Müggelsee" Berliner Kurier
Zitat:
Erstellung eines flächenspezifischen Entwicklungskonzeptes zur Sicherung und Erreichung der gewässerbezogenen Umweltziele nach WRRL und NATURA 2000 für die Müggelspree zwischen Dämeritzsee und Müggelsee , inclusive des Große und Kleinen Müggelsees und der Bänke

1. Beteiligungswerkstatt 5. Juni 2014 (pdf)
2. Beteiligungswerkstatt 8. Dezember 2014 (pdf)

Weiß jemand etwas von dem "erbitterten Widerstand" oder von einer Teilnahme der Berliner Kanuten an den Werkstattgesprächen?
Beim LKV Berlin unter Aktuelles ist jedenfalls nichts zu finden.


Zitat:
Zitat von Tagesspiegel
Der Senat rudert am Müggelsee zurück. Man plane nicht, große Flächen vor den West- und Südufern zugunsten des Naturschutzes für Wassersportler zu sperren, sagte Umweltsenator Andreas Geisel (SPD) am Mittwoch vor dem Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses. Solche Überlegungen habe es nur in Workshops gegeben. Das Konzept für mehr Naturschutz am Müggelsee solle bis Ende März vorliegen. Wie berichtet, hatten vor allem die Segler heftig gegen erwogene Sperrzonen protestiert. TAGESSPIEGEL 08.01.2015
Ich wundere mich darüber, dass der LKV-Berlin hier nicht die Interessen der Berliner Kanuten offensiv vertritt und leider auch auf private Mails hierzu nicht antwortet. Wird wohl Zeit für eine "SüsswasserUnion?

Gruß
Jens

Geändert von Kan(g)oo (08.01.2015 um 12:51 Uhr) Grund: Klarheit wegen Erscheinungsdaten des TS
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  #2  
Alt 09.01.2015, 10:26
haubentaucher haubentaucher ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.05.2013
Beiträge: 603
Standard

Salut,

es gab mal einen Fall in Holland, in Westfriesland, in dem Naturschutz und Freizeitmöglichkeiten gut miteinander verbunden wurden:
In Workum wurde das Freizeitareal It Soal in einem Vogelparadies gebaut. Man hat etwa einen Quadratkilometer Feuchtgebiet mit Sand, Kies und Erde zugeschüttet. Das hat natürlich Naturschützer aktiv werden lassen.

Man hat sich so geeinigt. Die Gemeinde bekam ihr Ferienparadies mit Campingplatz, Ferienhauskolonie und Yachthafen, die Surfer einen der schönsten Surfstrände Europas.
Für die Vögel hat man das verbliebene Feuchtgebiet, einen erheblich größeren Teil, zum Naturschutzgebiet mit Betretungs- und Befahrverbot erklärt. Die Vögel und Amphibien haben zwar einen Teil verloren, aber den anderen in letztlich besserem Zustand erhalten bekommen. Zählungen sprechen für den Erfolg.

Natürlich ist hier nicht Holland. Vielleicht kann man Entscheider auch mit soetwas überzeugen, denn wir dürfen mit den gleichen Medikamentenn behandelt werden, wie unsere viel praktischer denkenden Nachbarn.
Holland ist entlang der Uferbereiche und entlang der Küsten mit ganz wenigen Ausnahmen eine völlig künstliche Landschaft. Außerdem ist Holland viel dichter besiedelt. Man ist es gewöhnt, auf engem Platz miteinander auszukommen. Die Tiere und Pflanzen sind in das Konzept weitgehend integriert.
Naturschutz ist trotzdem wichtiger und traditionsreicher als bei uns, aber nicht so sehr auf hirnlosen Aktionismus von profilierungssüchtigen Bürokraten beschränkt. Dazu kommt weiter, dass Holland einen viel niedrigeren Korruptionsindex (CPI) als Deutschland hat (2011: NL 7; D 14). D gehört natürlich nicht zu den Ländern, wo man für wenig Geld alles inklusive dem Präsidenten kaufen kann, aber dass die Gewerbesteuerzahler am Müggelsee ihre Badeplätze behalten dürfen hat sicherlich keine Naturschutzgründe, sondern andere, ganz "handfeste" Gründe.

Vielleicht hilft es ja den Kanuten, in einen Angelverein einzutreten. Mit Rute unterliegt man anderen Bestimmungen als ohne.

pecunia non olet
Chris
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  #3  
Alt 18.02.2015, 13:06
Kan(g)oo Kan(g)oo ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 01.11.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 16
Standard Befahrensverbote für den Müggelsee in Vorbereitung?

Der letzte Termin zum Bürgerdialog bis zur Vorlage eines Gewässerentwicklungskonzept Ende März 2015 wurde festgeklopft und per Mail und Flyer (siehe Anlage) veröffentlicht.

Zitat:
"Sehr geehrte Damen und Herren,

gemeinsam mit vielen Vertretern verschiedener Nutzergruppen wurden in den letzten Monaten in einem intensiven Diskussionsprozess mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensraumvielfalt des Müggelsees und der Müggelspree entwickelt. Wir möchten den derzeitigen Stand der Planung vorstellen und mit allen Interessierten in den Dialog treten. Da das Projekt in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wird, rechnen wir mit zahlreichen Teilnehmern. Wir bieten daher am Montag, den 09. März 2015 zwei Möglichkeiten an:

Termin für berufliche Vertreter organisierter Nutzergruppen
13:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Termin für die breite Öffentlichkeit
17:30 Uhr bis 20:30 Uhr

Ort für beide Veranstaltungen: Aula der Schule an den Püttbergen, Fürstenwalder Allee 182, 12589 Berlin-Rahnsdorf
Weitere Informationen können Sie dem Veranstaltungsflyer (Datei häng an) entnehmen.

ACHTUNG: Aufgrund der räumlichen Kapazitäten bitten wir um vorherige Anmeldung.

Für die Weiterleitung der Veranstaltungsankündigung an weitere Interessenten sind wir dankbar. Gern können wir Ihnen bei Bedarf auch gedruckte Flyer zusenden. In diesem Fall teilen Sie mir bitte gewünschte Stückzahl und Zustelladresse mit.
Mit freundlichem Gruß
Andrea Wolter
Öffentlichkeitsarbeit WRRL
_____________________________
erreichbar Mo. UND Mi. unter
Tel. 030 9025 2085
E-Mail: andrea.wolter@senstadtum.berlin.de
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Brückenstraße 6
10179 Berlin
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