DKV-Kanu-Forum  

Forum


Sie sind nicht eingeloggt!
Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich.


Schnellauswahl


» Ankündigungen
» Kanu-Neuigkeiten
» Feedback & Hilfe
» Paddler-Treff
» Kanuwandern
» Faltboot
» Canadier
» Wildwasser
» Küste
» Ausrüstung
» Sicherheit
» Ausbildung & Training
» Reisen, Routen & Reviere
» Umwelt & Gewässer
» Sonstige Kanu-Themen
» Kanu-Rennsport
» Kanu-Slalom
» WW-Rennsport
» Kanu-Polo
» Kanu-Drachenboot
» Kanu-Freestyle
» Kanu-Marathon
» Outrigger-Canoe





Kontakt

» Foren Regeln
» Haftungsausschluss
» Impressum
» Team
» DKV



Zurück   DKV-Kanu-Forum > Kanu-Freizeitsport > Küste

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 13.10.2014, 16:34
Udo Beier Udo Beier ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 1.327
Daumen hoch Dänische Südsee

Ahoi!

Im SEEKAJAK (Nr. 140/14, S.26) bringt Antje Frers unter dem Titel:
„Dänische Südsee – Ostern 18.-21. April 2014:
Ein Bericht über neun Ostereiersuchende und ihre Verfolger“
einen Fahrtenbericht, der meinen Vorstellungen von einem Fahrtenbericht, der nicht nur die „Neulinge“ ansprechen möchte, sehr nahe kommt:

=> http://forum.kanu.de/showthread.php?t=16550
  • In dem Bericht finden wir eine tabellarische Routenskizzierung: Fynshavn – Avernakö – Skarö – Lyö – Fynhavn (insgesamt 81 km mit Tagesetappen zwischen 14,5 und 27 km).
  • Dazu gibt es eine informative Kartenübersicht mit dem Verlauf der Route, die ein Sechstel der Seite, den der Bericht insgesamt lang ist, einnimmt. Leider fehlt die Maßstabsangabe.
  • Selbst ein Kapitel „Besondere Vorkommnisse“ ist vorgesehen.
  • Schließlich finden wir auch ein Foto, das jedoch ein Drittel der einen Seite einnimmt, aber leider nur die seetüchtig ausgerüsteten Mitpaddler, nicht aber die Landschaft des ausgewählten Reviers zeigt.
  • Fehlen tun lediglich ein paar „Kurz-Infos“, so z.B. ein Tipp für die richtige Land- bzw. Seekarte (reichen topografischen Karten im Maßstab 1:100.000 aus?) und ein Hinweis auf konkrete Übernachtungsregelungen (z.B. => http://www.detsydfynskeoehav.dk/pdf-..._TYSK_2014.pdf )
Dass in dem Beitrag die sonst üblichen „Reiseschilderungen“ fehlen, vermisse ich jedoch nicht. Aber stören würden mich solche Schilderungen auch nicht. Hauptsache der Bericht ermöglicht mir, mit einem kurzen Überblick zu erfassen, wo gepaddelt wurde. Danach bleibt es jedem Autor überlassen, seine Eindrücke von der Tour zu schildern, wie es jedem Leser überlassen bleibt, solche Schilderungen ungelesen zu überblättern.

Literatur & Links:

Seekajak. Ihr Führer für das südfünische Inselmeer (Führer zzgl. Kartenbuch)
Naturturisme I/S (2009; 83 S. zzgl. 19 Karten) (ca. 45 € inkl. Versand)
zu bestellen z.B. online (?) oder bei:
Naturturisme I/S, Abildvej 5, 2, DK-5700 Svendborg, Tel. 0045-62233045
oder: Fonden Fyntour, Sivmosevänget 4, DK-5260 Odense S

N.N.: Dänische Südsee (Streckenberichte, Karten u.v.a.m.)
=> http://www.faltboot.org/wiki/index.p...he_S%C3%BCdsee

N.N.: Zelten in der Dänischen Südsee …. (2007)
=> http://kvu.der-norden.de/Pinwand/Zel...Suedsee.1.html

++++++++++++++

Menne,R.: Seenot mit Bootsverlust (Dänische Südsee), in: Seekajak 5/86, S.16-18.

Mayer,E.: Frühling in der Dänischen Südsee, in: Seekajak 14/88, S.27-31.

Beier,U.: 1x rund "Dänische Südsee", in: Seekajak 37/93, S.35-39.

Traub,E.: Kreuz und quer durch die Dänische Südsee, in: Kanu Sport 7/96, S.302-305.

Driller,Th.: "Dänische Südsee" fast ohne Auto, in: Seekajak 77/2001, S.24-27.

Beitzel,V.: Dänische Südsee (2001)
=> http://www.volker-beitzel.de/seekajak/dk2001_2.html

Stecher,U.: Kalte Südsee (Küste: Dänemark), in: Kanu Sport 1/03, S.24-27.
=> www.kuestenkanuwandern.de/revier_a/030103_a.html

Zimny,V., Fahrtenbericht Dänische Südsee 2003 (DK), in: Kanu Sport 8/04, S.16-19.

Kommant,M./Otten,H.-J.: Das Geheimnis der Hexe oder: Auf 55° N durch die (dänische) Südsee, in: Int. Jahrbuch des Faltbootsports, 2004/2005, S.102-106 – www.faltenreich.de

Nehrhoff von Hollerberg,B.: Ein Wochenende in der dänischen Südsee (2005)
=> www.liquidmedicine.de/html_data/Touren_HTMs/seekajak_o/DANSKSOUTHSEA/dansksouth5.htm

Weiterer,U.: Mommark – Strynö – Mommark. Eine Faltbootreise durch Dänemarks Südsee, in: Seekajak 101/06, S.42-45.
=> www.kuestenkanuwandern.de/revier_a/060509_c.html

Scadock,E.: Zehn Tage Dänische Südsee, in: Seekajak 107/07, S.33.

Nehrhoff von Holderberg,B.: Dänische Südsee / Deutsche Ostsee (2011, S.97-112)

Rumtreiberin: Salzwasserpremiere in der Dänischen Südsee (8/2012)
=> https://www.outdoorseiten.net/forum/...en-S%C3%BCdsee

N.N.: Dänische Südsee (2013)
=> http://www.kanu-verein-falke.de/beri...-juli-1-august

Gruß aus Hamburg:
__________________
Udo Beier

Geändert von Udo Beier (13.10.2014 um 20:36 Uhr) Grund: Anderer Link
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 14.10.2014, 21:37
topo topo ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 04.01.2012
Ort: Bad Honnef
Beiträge: 230
Standard

es gibt eine kostenlose android-app mit Karten inkl. Seezeichen, Rastplätzen, Tourenvorschlägen etc.

im Store unter "outdoor guide - sydfynske ohav" von combine A/S

https://play.google.com/store/apps/d...combine.sydfyn
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 18.06.2015, 09:34
Udo Beier Udo Beier ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 1.327
Unglücklich Dänische Südsee zum x-ten Male

Ahoi!!

Im KANU-MAGAZIN, Nr. 4/15, S.66-71 – www.kanumagazin.de - berichtet Jörg Knorr in dem Beitrag:

„Südsee vor der Haustür“
https://www.google.com/maps/@54.9769781,10.3749028,35410m/data=!3m1!1e3

über diverse Touren, die er im Laufe zurückliegender Jahre im „südfünischen Inselmeer“ gemacht hat. Der 7-seitige Bericht enthält 9 Fotos, 1 Kartenskizze und ein paar Kurz-Infos. Der Beitrag ist „profihaft“ geschrieben, aber was nützen dem interessierten Küstenkanuwanderer solch geschliffenen Formulierungen, wenn er:
  • weder auf der abgebildeten Karte nachvollziehen kann, wo jene Inseln liegen, von denen der Autor erzählt,
  • noch einen Tourenvorschlag durch dieses Inselmeer findet.
Natürlich „Text“ sollte schon sein – auch wenn ich persönlich nur noch solche Touren- bzw. Revierschilderungen lese, wenn ich weiß, dass ich dort das erste Mal paddeln möchte – aber „Karte“ muss sein, möglichst in Verbindung mit einer „Tourenplanungstabelle“, aus der der Routenverlauf grob abzuleiten ist. Wenigstens besteht dann eine Chance, dass auch der „nicht akut interessierte“ Leser (=> das müssten ca. 80-90% der Leser sein!?) schnell erfahren kann, wohin die Tour geht. Ist es doch schade, wenn die Mehrzahl der Leser sich auf den 7 Seiten bloß die Fotos anschauen und dann weiter blättern, weil es ihnen mangels Interesse einfach zu mühsam ist, aus dem laufenden Text abzuleiten, wo die Tour eigentlich hinging.

Deshalb ist für mich ein Tourenbericht in einer Kanuzeitschrift nur dann ein „guter“ Tourenbericht, wenn statt vieler Fotos wenigstens 1 Seite für eine so übersichtliche Kartenskizze „geopfert“ bzw. „spendiert“ wird, dass wir daraus den (empfohlenen) Tourenverlauf ersehen können. Immerhin zahlen wir für dieses KM-Heft 6,- Euro, die reichen müssten, einen Profi für die Kartendarstellung zu bezahlen. Wenn die Redaktion nicht weiß, wie solch eine Karte aussehen sollte, der möge sich mal das im Verlag Thomas Kettler erschienene Buch (Preis: 19,50 €):
„Dänische Südsee / Deutsche Ostsee“ von Björn Nehrhoff von Holderberg
(2011, 288 S.; 29 Kartenskizzen)
anschauen. Dort hat Heide Schwinn für den Autor –zig Kartenskizzen gestaltet, u.a. auf S.101 eine ganzseitige Kartenskizze von der Dänischen Südsee und auf S.116 eine von der Umrundung der dort liegenden Inseln Tasinge inkl. Strynö uind Hjortö!

Immerhin finden wir in den Kurz-Infos ein paar Links zu entsprechendem Kartenmaterial:

=> http://udinaturen.naturstyrelsen.dk/udinaturen/
> Overnatning > Primitive overnatning (Infos über primitive Übernachtungsplätze)

=> www.detsydfynskeoehav.dk
> Deutsch > Inselmeerkarte 2014 oder > Seekajak (Infos über Routen bzw. Ratschläge)

Weitere Literatur & Links: siehe hierzu Posting #1

Gruß aus Hamburg
__________________
Udo Beier
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 26.04.2016, 14:41
Udo Beier Udo Beier ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 1.327
Daumen hoch DK-Südsee: Privat

(Hinweis: Der folgende Beitrag wurde mir von Sandra Volkmann zugemailt mit der Bitte, ihn im KANU-FORUM zu veröffentlichen, was ich hiermit erledige. U.B.)

Hallo!

8 Tage sind wir im Sommer 2015 (vom 14. bis 24. August 2015) zwischen den Inseln des südfünischen Inselmeers (auf dänisch: Sydfynske Öhav; auf deutsch: „Dänische Südsee“) gepaddelt:

=> https://www.google.com/maps/@55.0689.../data=!3m1!1e3

1. Tag: Anreise nach Faaborg (Insel Fünen)

Nach einer stürmischen Ankunft auf dem Nab Strand Camping-Platz bei Faaborg erlebten wir auch eine eben solche Nacht. Wir beschlossen, unser Lager dort erst einmal zu belassen und unternahmen lediglich eine Erkundungstour (18 km) durch die Bucht und besichtigten natürlich das Städtchen Faaborg.

2. Tag: Faaborg – Insel Björno – (westl an Fünen entlang) – Falden (30 km)

Der nächste Tag war schon sehr viel gemäßigter und die Sonne strahlte. Wir paddelten über Björno (Seeseite) rüber nach Dyreborg (Fünen) und küstennah entlang der Halbinsel „Horne Land“ vorbei an Böjden bis Falden auf Fünen. Dort schlugen wir unser Lager auf dem örtlichen Shelterplatz* auf.

3. Tag: Falden – Brunshuse – Helnaes-Mühle (25 km)

Wir legten morgens bei 4er-Rückenwind ab und fuhren die Helnaes-Bucht aus, was durch den ständig stärker werdenden Wind ab Brunshuse recht anstrengend wurde. Bei Windstärke 6 – 7 und der entsprechenden Welle kämpften wir uns bis zur Helnaes-Mühle durch, wo wir unser nächstes Lager bei Jesper im Mühlengarten aufschlugen.

4.Tag: Pausentag wg. zu viel Wind (-)

Die Verhältnisse hatten sich nicht geändert, so dass wir eine wunderschöne Wanderung nach Ebberup unternahmen.

5. Tag: Helnaes-Mühle – Insel Illum – Zeltplatz nahe Sönderhjörne (17 km)

In der Nacht beruhigte sich die Lage endlich, so dass wir bei einer Windstärke von 4 – 5, in Böen 6, weiter konnten. Bei der Weiterfahrt fuhren wir bis Kro recht ufernah, querten zur Insel Illum. Nun bot uns die fast unbewohnte Insel eine nette Abdeckung. Weiter ging‘s über Drejet um Sönderhjörne bis zum Shelterplatz* rechts vom FKK-Campingplatz Fyn. Der Zugang zum Shelterplatz war nicht leicht auszumachen, jedoch gibt es eine schmale steile Treppe, die zu ihm hinauf führt. Bei der Anlandung hatten wir eine kräftige Brandung, die uns mit Gewalt an den felsigen „Strand“ drücken wollte, aber bei den DKV-Brandungsübungen hatte ich ja u.a. gelernt, statt mit Tempo unkontrolliert ans Ufer zu surfen, die Geschwindigkeit herauszunehmen und kontrolliert anzulanden. Hat super, und natürlich ohne Kenterung, funktioniert. Unser Zelt platzierten wir hier oberhalb der Steilklippe auf einer kleinen Wiese mit direktem Blick auf unser nächstes Ziel: Lyö.

6. Tag: Zeltplatz – Insel Lyö – Insel Avernakö (25 km)

Am nächsten Morgen war es windstill, aber dafür wolkenverhangen. Fast schnupperte es etwas nach Gewitter, doch wagemutig brachen wir in Richtung Insel Lyö auf, um die Insel bei einer aufbrechenden Wolkendecke und tollem Licht seeseitig zu umfahren, um weiter nach Avernakö zu paddeln. An der östlichen Seite fanden wir den Biwakplatz*, der über eine traumhafte Bucht zu erreichen war – schöner geht‘s nicht!

7. Tag: Insel Avernakö – Insel Drejö – Insel Skarö – Fjallebroen (25 km)

Tags drauf sind wir bei Sonnenschein und Windstille über die Inseln Drejö und Skarö wieder in Richtung Fyn (Fünen) gepaddelt, da die Wettervorhersage für die nächsten Tage zunehmend stärker werdenden Wind versprach. Wir wollten vermeiden, auf einer der Inseln für mehrere Tage festzusitzen. So kamen wir über Ballen auf westlichem Kurs nach Fjallebroen, wo wir nach einiger Erkundung der Gegend endlich ca. 300 m vom Strand entfernt die Primitive Zeltmöglichkeit* fanden. Unser Gepäck transportierten wir mit einer geliehenen Schubkarre und schlugen unser Lager im wunderschönen Garten des netten Landschaftsarchitekten, Karsten Hauser, auf, der uns abends noch beim Lagerfeuer mit Stockbrot Gesellschaft leistete.

8. Tag: Fjallebroen – Faaborg / per Auto nach: Thurö By auf der Insel Thurö (10 km)

In der Nacht frischte der Wind kräftig auf, aber wie vorher angesagt, kam er aus östlicher Richtung und so hatten wir eine tolle Fahrt nach Faaborg, bei der wir das Ufer relativ ausfuhren. Bei der Umfahrung von der kleinen Inselkette Smelvö fuhr eine Kite-Surferin mit zackiger Geschwindigkeit unmittelbar auf mich zu, streckte mir die rechte Hand entgegen und rief mir lachend zu: „Give mi five, give mi five!!!“ Bei der Weiterfahrt sahen wir noch viele Kiter, aber niemand war so mutig, unseren Weg zu kreuzen.
Auf dem Zeltplatz entluden wir die Boote, verstauten alles im und auf dem Auto und fuhren nach Thyrö By. Den dortigen Primitiven Zeltplatz* konnten wir leider nicht finden, weil er, wie wir später erfuhren, inzwischen geschlossen wurde. Stattdessen gingen wir auf den Zeltplatz an der alten Mühle, Möllegaardens Camping Thurö, wo wir unser Lager unmittelbar am Wasser aufschlugen.

9. Tag: Thurö By - Svendborg und über Bloby-Sund retour (26 km)

Über Nacht drehte der Wind kräftig auf und die vorhergesagte Windstärke von zunächst 4 Bft wurde deutlich übertroffen. Dennoch starteten wir zu einer Tour nach Svendborg. Mit einem netten Rückenwind pesten wir durch den Sund. Es war eine turbulente Fahrt und das Wissen, dass der Wind noch deutlich mehr werden sollte, hielt uns von einer Stadtbesichtigung ab. Nach einer kleinen Pause traten wir den Rückweg an, machten aber noch einen Abstecher, um uns den Sund von Bloby anzusehen. Wir paddelten das Ufer aus und meine Idee, die Boote mit den Bootswagen ca. 1 km über die Straße bis zum Zeltplatz zu rollen, schlug Pietro buchstäblich in den Wind. Also surften wir runter nach Troense und kämpften uns bei (Gegen-)Windstärke 7 mit dicken Böen und beeindruckender Welle durch den Skoruböre-Sund Richtung Zeltplatz immer wieder flankiert von Kite-Surfern – das Ganze war eine beeindruckende Demonstration des Düseneffekts! Bei der Ankunft auf dem Zeltplatz stellten wir fest, dass unser Zelt das einzig Verbliebene war. Alle anderen Urlauber hatten es vorgezogen, abzureisen.

10. Tag: Abbruch

Da die Prognose für die nächsten Tage zunehmende Windstärken inklusive Sturmwarnung mit starkem Regen vorsah und auch der Zeltplatzbetreiber uns zuriet, beschlossen wir am nächsten Morgen, den Urlaub vorzeitig abzubrechen und wieder nach Berlin zu reisen.

*** *** ***
Fazit: Die Dänische Südsee ist ein wahres Paradies und wir werden auf jeden Fall wieder dort paddeln! Natürlich muss das Wetter stimmen, aber wir haben schon sehr viel Glück gehabt und einige Inseln sehen können.

Navigiert wurde nach einer dänischen „Freizeitkarte: Naturerlebnisse im Südfünischen Inselmeer“ (1:125.000) und dem dänischen „Kartenbuch: Seekajak-Führer für das südfünische Inselmeer“ (welches nicht mehr neu erhältlich ist).

Übernachtet wurde auf Zeltplätzen oder Übernachtungsplätzen („Shelterplätzen“) für Wanderer. Es ist oft knifflig, sie ausfindig zu machen und oft wissen auch die Einheimischen nicht, wovon man spricht. Wenn man sie dann gefunden hat, weiß man wieder, dass die Hartnäckigkeit beim Suchen des Platzes sich gelohnt hat. Diese Übernachtungsplätze, die für Fuß-/Rad-/Kanuwanderer gedacht sind, werden in der Broschüre „Overnatning i det fri“ aufgeführt:

=> http://www.friluftsraadet.dk/indhold...i/deutsch.aspx

Den Wetterbericht haben wir über Smartphone/Windfinder abgerufen und haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

Gruß aus Berlin: Sandra & Pietro

Ins Netz gestellt von:
__________________
Udo Beier

Geändert von Udo Beier (26.04.2016 um 18:57 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 21.11.2016, 11:04
Udo Beier Udo Beier ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 1.327
Unglücklich Rund Insel Tåsinge (DK)

Ahoi!

Wer gefallen an jenen Fahrtenberichten findet, bei denen in der Einleitung darüber geschrieben wird, auf welche Weise eine Tour mit den Kameraden vereinbart bzw. wie angereist wurde, im Hauptteil darauf eingegangen wird, wie preiswert das Bier war und wie gut es schmeckte, und im Schlusswort betont wird, im nächsten Jahr solch eine Tour zu wiederholen, der möge den im KAJAK-MAGAZIN, Nr. 6/16, S.48-54, von Jörg Knorr geschriebenen Bericht:

„Rund Tåsinge. Ein dänisches Südsee-Abenteuer“

https://www.google.com/maps/@54.9953...6349389,12.12z

lesen. Dort finden wir dann auch noch so spannende Ausführungen wie über die mitgegebenen Backwaren der Ehefrau, die Suche nach einem Übernachtungsplatz, das Errichten eines Lagerfeuers (inkl. Holzsammeln), der Kampf mit Wind & Welle, das Genießen der Stille zwischen Fauna & Flora usw. usf. Dazu kommen dann noch ein paar aus einem Reiseführer entnommene Sätze über‘s Land & Folklore und die Schilderung eines Kontakts mit Einheimischen. Das is’s. Vom angekündigten „Südsee-Abenteuer“ weit und breit keine Spur. Stattdessen muss sich der interessierte Leser mit der folgenden „Outdoor-Weisheit“ abgefunden:
  • „Das Abenteuer muss man nicht suchen. Mit der richtigen Einstellung kommt es zu einem. Man muss es nur zulassen.“
Recht hat der Autor; denn wenn wir es zuließen, ohne Zelt, Karte, Kompass und Verpflegung (ausgenommen 1 Büchse Bier) das knapp 50 km lange Inselufer (zzgl. der Abstecher zu der einen oder anderen am Horizont auftauchenden Insel) in 3 Tagen zu befahren, dann könnten wir wahrhaftig ein Abenteuer am Rande der Insel Tåsinge erleben, so besiedelt & beackert sie auch sein mag.

Ja, wer findet noch Gefallen an solch einem Tourenbericht? Natürlich die „Newcomer“ und gegebenenfalls jene, die diese Insel gerade umrundet haben bzw. umrunden wollen … aber sicherlich kaum einer, der schon einige Jährchen paddelt und dabei nicht nur tausende von Kilometern zurückgelegt, sondern auch –zig solcher Tourenberichte gelesen hat. Nö, der hat kaum Bock, sich die Zeit zum Durchlesen zu nehmen. Der schaut sich die Fotos an und blättert – nachdem er keine Kartenskizze vom beschriebenen Küstenrevier gefunden hat – sofort weiter … und schmeißt danach das Heft in den Papierkorb mit dem Vorsatz, das Zeitschriften-Abo rechtzeitig zum nächsten Termin zu kündigen. Schade um die 8 Fotos und die Kurz-Infos (1/4 Seite), aber ohne eine übersichtliche, zur Navigation geeigneten Kartenskizze vom Tourenverlauf ist ein solcher Tourenbericht – so journalistisch er auch verfasst sein mag - ohne praktischen Nutzen.

Übrigens, die Tour wurde von Svendborg (Insel Fünen) aus gestartet und die Insel Tåsinge wurde im Uhrzeigersinn gerundet. Die Insel selbst, liegt am nord-östlichen Rand der „dänischen Südsee“ (=> südfünisches Inselmeer) und könnte als Ausgangpunkt dienen für eine einwöchige Tour durch diese Inselwelt zwischen Fünen (im Norden), Alsen (im Westen) und Aerö (im Süd) und Langeland (im Osten). Wer nicht ganz so seegangstüchtig ist, sollte jedoch bei einer solchen Tour genügend „Schlechtwetterruhetage“ einplanen oder den Bootswagen nicht vergessen; denn: „Viele Inseln werden durch Fähren miteinander verbunden, so dass sich zur Not auch alternative Transportmöglichkeiten für das Kajak auf einem Bootswagen anbieten.“ Schade, dass der Autor als weitere Info-Quelle nur auf „Google Earth“ verweist, nicht jedoch auf die folgenden beiden Links:

=> http://udinaturen.naturstyrelsen.dk/udinaturen/
> Overnatning > Primitive overnatning (Infos über primitive Übernachtungsplätze)

=> www.detsydfynskeoehav.dk
> Deutsch > Inselmeerkarte 2014 oder > Seekajak (Infos über Routen bzw. Ratschläge)

Gruß aus Hamburg:
__________________
Udo Beier
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
dänische Südsee malte Reisen, Routen & Reviere 8 14.02.2014 09:06
Paddel gefunden (Oker/Südsee bei Braunschweig) Hendrik Verloren / Gefunden 0 06.06.2013 09:41
Buch: Dänische Südsee / Deutsche Ostsee Udo Beier Küste 0 07.08.2011 09:52
Dän. Südsee ... wirklich neues... Wolfgang Küste 0 12.08.2009 19:14


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 23:41 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.11 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, vBulletin Solutions, Inc.